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Die literarischen Vordenker
und Rebellen Friedenaus
in den 70iger Jahren unter
sich.

Collage aus der Aus-
stellung "Das andere Friedenau" 1996 im Schöneberg-Museum.

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An die reiche Geschichte
Friedenaus als Künstlerviertel erinnern immer mehr Gedenktafeln. Günter Grass weiht im Oktober 2002
die Doppelgedenktafel
für Karl Schmidt-Rottluff
und Uwe Johnson ein.
   

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Viele Fassaden und
Vorgartenzäune aus
der Gründerzeit stehen
in Friedenau unter Denkmalschutz.


' ... Am Nachmittag Stille. Es sei
denn, es kommt Ecke Handjery-Niedstraße zu jenem trockenen Knall, den Franz und Raoul ähnlich trocken besstimmen: "Mensch , Klasse! Wieder zwei VW." ...'
(Aus "Tagebuch einer Schnecke",
Günter Grass)

' ... Ich lebe in einer Berliner Straße, aus der die Bomben drei Miethäuser herausgetrennt
haben, ...'

(Aus "Rede zum Bußtag", Uwe Johnson)

' ... Die Wohnung liegt in derFlugschneise Tempelhof; die Flugzeuge kommen niedrig, so daß es im Hinterhof dröhnt ...'
(Aus "Montauk", Max Frisch)

 

 

Wo Günter Grass seinen Butt kaufte und Max
Frisch nachts im Pyjama durch die Straßen lief

Seit der Gründung vor mehr als 135 Jahren als Villenkolonie Friedenau ist dieser Ortsteil Schönebergs bis heute ein Hort für Künstler geblieben. Frisches Grün, Straßen und Plätze, die zum Flanieren einladen und die prächtige Behaglichkeit hoher Räume kommen einem anspruchsvollen Publikum entgegen.

In den 1960er und 1970er Jahren wies Friedenau die größte 'Dichterdichte' Berlins auf. Berlin als politisches Brennglas zwischen Ost und West bildete einen Anziehungspunkt für gesellschaftskritische Schriftsteller. Friedenau wurde ein Ort zum Schreiben für sie.
Mit Selbstzeugnissen von Günter Grass, Uwe Johnson, Max Frisch und Erich Kästner, vorgetragen vor ihren Wohnhäusern, wird der Spaziergang zu einer Manifestation Friedenaus als einem literarischen Lebensort und ersetzt ein Semester Germanistik.



F Ü H R U N G E N

Sie bestimmen den Termin Ihrer Führung selber ab einer Gruppengröße von 5 Personen.
Der Preis pro Person beträgt 10 Euro. Bei Interesse kontaktieren Sie mich bitte:
Gudrun Blankenburg,

guteblanke@gmail.com
0171-9815093 oder Fax: 030- 85 96 71 43

L A N G E R W A R T E T :
D A S
N E U E B U C H Ü B E R F R I E D E N A U !

2011 in 3.Auflage erschienen:

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Zum 135. Geburtstag von Friedenau erschien im September 2006 im Friedenauer Frieling Verlag: 

Gudrun Blankenburg
‚Künstlerort und Wohnidyll. Die Geschichte eines Berliner Stadtteils’. 

120 S. mit zahlreichen Abbildungen, Literaturliste und Register.
20 x 24 cm, Softcover, ISBN: 3-8280-2350-6.
ISBN-13: 978-3-8280-2350-6, Ladenpreis: 19,90 € .

Der Titel ist in allen drei Friedenauer Buchhandlungen: Nicolaische Buchhandlung, Buchhandlung Zauberberg und Buchhandlung Thaer ständig am Lager und kann ansonsten in jeder Buchhandlung oder beim Frieling Verlag, Berlin, Rheinstraße 46, 12161 Berlin, Tel.: 030-766999-0, www.frieling.de oder bei www.amazon.de bestellt werden.

 

 

 

Telefon : 0171- 981 50 93
guteblanke@gmail.com